Kurz gesagt: Wer in der Google-Suche nach „Elektriker Job Fürth“ sucht, bekommt oben einen eigenen Block mit Stellenanzeigen. Dort hineinzukommen kostet nichts — es braucht nur die richtige Auszeichnung im Quelltext. Die meisten regionalen Betriebe haben sie nicht und wissen nicht, dass sie deshalb fehlen.
Was Google braucht
Google liest Stellen nicht aus dem Fließtext, sondern aus strukturierten Daten im Format JobPosting. Das ist ein kleiner Datenblock im Quelltext der Stellenseite, der die Eckdaten maschinenlesbar beschreibt. Ohne ihn ist die Stelle für die Jobsuche nicht vorhanden — egal wie gut die Seite aussieht.
Die Pflichtangaben
- Titel der Stelle — die Berufsbezeichnung, nicht der Werbeslogan. „Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)“ wird gefunden, „Wir suchen dich!“ nicht.
- Beschreibung als vollständiger Text mit Aufgaben, Anforderungen und Leistungen.
- Veröffentlichungsdatum.
- Arbeitgeber mit Name und idealerweise Logo.
- Arbeitsort mit Adresse — der entscheidende Punkt für lokale Treffer.
- Beschäftigungsart: Vollzeit, Teilzeit, Ausbildung, befristet.
Dringend empfohlen, weil es die Trefferqualität deutlich verbessert: Gehaltsangabe als Spanne und ein Gültigkeitsdatum.
Die vier Fehler, die es verhindern
- Alle Stellen auf einer Sammelseite. Jede Stelle braucht eine eigene Seite mit eigener Adresse. Google kann eine Seite nur einer Anzeige zuordnen.
- Die Stelle liegt im PDF. Dann gibt es keinen Quelltext, den man auszeichnen könnte.
- Abgelaufene Anzeigen bleiben online. Wer besetzte Stellen stehen lässt, verliert Vertrauen bei Google und bei Bewerbern.
- Die Seite ist für Suchmaschinen gesperrt — kommt öfter vor als gedacht, wenn der Karrierebereich mal als Testseite angelegt wurde.
So kommt es auf die Seite
In WordPress gibt es drei Wege: über ein Recruiting-Plugin, das die Auszeichnung mitbringt, über das vorhandene SEO-Plugin, sofern es JobPosting unterstützt, oder von Hand als Datenblock im Kopf der Seite. Für Betriebe mit wenigen Stellen ist die Handvariante völlig ausreichend und am wenigsten fehleranfällig — sie muss nur bei jeder neuen Stelle gepflegt werden.
Nach dem Einbau prüft man das Ergebnis mit dem Test für Rich-Suchergebnisse von Google und meldet die Seite in der Search Console zur Indexierung an. Bis die Anzeige erscheint, vergehen meist wenige Tage.
Was es bringt
Der Stellenblock steht in der Suche weit oben, oft über den regulären Ergebnissen und über den großen Jobbörsen. Für einen lokalen Betrieb ist das die Chance, bei genau der Suche aufzutauchen, die ein Wechselwilliger aus der Nachbarschaft eingibt — ohne Anzeigenbudget und ohne Vermittlungsprovision.
Und ein angenehmer Nebeneffekt: Wer die Pflichtangaben sauber ausfüllt, hat automatisch eine bessere Stellenanzeige. Die Felder, die Google verlangt, sind genau die, die Bewerber vermissen.
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Häufige Fragen
Warum taucht meine Stelle bei Google for Jobs nicht auf?
Weil die Seite kein gültiges JobPosting-Markup enthält oder Pflichtangaben fehlen. Ohne strukturierte Daten kann Google die Anzeige nicht als Stelle erkennen.
Welche Angaben sind Pflicht?
Titel, Beschreibung, Datum der Veröffentlichung, das einstellende Unternehmen und der Arbeitsort. Fehlt eines dieser Felder, wird die Anzeige nicht aufgenommen.
Reicht ein PDF oder eine Sammelseite mit allen Stellen?
Nein. Jede Stelle braucht eine eigene URL mit eigenem Markup. Eine Sammelseite kann nicht je Stelle ausgezeichnet werden.
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